von
Peter Schneider
(Dr. med. vet. Dr. rer.nat.)
Copyright © 1998 by Semmelweis-Verlag, D-27316 Hoya
Dieses Buch ist
Günther Enderlein, Alfred
Baum und August Lambardt
gewidmet
Dieses Buch ist dazu bestimmt, Information über die behandelten Themen zu vermitteln. Dieses Buch soll lehren und unterhalten. Weder der Autor noch der Verlag sind im Falle eines Verlustes oder Schadens, der direkt oder indirekt durch die in diesem Buch enthaltenen Informationen verursacht sein könnte, irgendeiner Person gegenüber verantwortlich oder schadenersatzpflichtig.
Vetokehlâ -Präparate: siehe auch "VETOKEHL® - Handbuch der isopathisch-homöopathischen Tierarzneimittel"
übrige Präparate: siehe
auch "Isopathic / Homeopathic Materia Medica"
Isopathisch-homöopahische Basistherapie zur Behandlung und Vorbeuge chronischer Erkrankungen
Alphabetisches Indikationsverzeichnis von A - Z
Allgemeine Hinweise zu den Präparaten und Darreichungsformen
Isopathisch-homöopathische Präparate
Dieses Rezeptierbuch soll kein "Lehrbuch" darstellen, das in vorgegebenen Situationen strikt zu befolgende Anweisungen gibt. Dies kann und will es nicht leisten, da die aufgeführten Therapiehinweise aus dem Erfahrungsschatz vieler Therapeuten stammen, die durchaus unterschiedliche Vorstellungen in der Behandlung eines "Krankheitsbildes" entwickeln. Außerdem ist die Abgrenzung einheitlicher Indikationen mit unterschiedlichen Ursachen durch die konventionelle Medizin ein gewisser Widerspruch zu jener therapeutischen Grundhaltung, die kranke Menschen und Tiere in ihrer ganzheitlichen Erscheinung wahrnimmt und Krankheiten als regulatorische Störungen im symbiotischen Geschehen des Körpers auffasst.
Die aufgeführten Therapievorschläge sind also immer nur als Denkanstoß in der Auseinandersetzung des Therapeuten mit seinen Patienten aufzufassen.
Das vorliegende tierärztliche Rezeptierbuch umfaßt die Regulationstherapie auf der Basis der Erkenntnisse von Prof. ENDERLEIN, welche bereits 1925 veröffentlicht wurden.
Es war eine Zeit, in der die Bakteriologie in der Medizin das Feld beherrschte. So zählten zu ENDERLEINs Zeitgenossen bekannte biologisch denkende Bakteriologen, wie NISSLE, Freiburg, der Pionier der Lehre von den Darmsymbionten, oder v. BREHMER, der Entdecker der "Siphonospora polymorpha" und ihrer Bedeutung für die Krebsentstehung.
Die isopathische Therapie ist nun in den gut 70 Jahren ihres Bestehens von zahlreichen Naturärzten - oft schon in der IV. Generation - zu einem bewährten Pfeiler der biologischen Medizin auf- und ausgebaut worden. Sie hat sowohl Beziehungen zur Großtat A. FLEMINGS (Penicillium chrysogenum, 1929 - 1941), als auch zur modernen Anschauung von der parasitär-viralen Genese der Malignome im Rahmen einer Synkarzinogenese (ENDERLEIN, v. BREHMER, SHOPE, GERLACH, BURKITT).
Ergänzt wurden die isopathisch-homöopathischen Arzneimittel durch immunmodulatorisch wirksame Präparate und neuerdings auch durch Haptene. Hierdurch steht für die tierärztliche Behandlung ein bewährtes und in sich weitgehend geschlossenes Therapiesystem zur Verfügung.
Für die Humanmedizin werden die Arzneimittel für die isopathisch-homöopathische Regulationstherapie von der Fa. Sanum-Kehlbeck GmbH & Co. KG, Hoya, produziert und vertrieben; in der Veterinärmedizin ist diese Therapieform repräsentiert durch die Fa. Mastavit GmbH, Hoya.
Da im Zuge der allgemeinen Anerkennung der diversen Naturheilverfahren die isopathisch-homöopathische Regulationstherapie auch in der Tiermedizin zunehmende Verbreitung findet, mag dieses erste tierärztliche Kompendium den tierheilkundlich arbeitenden Kolleginnen und Kollegen eine Möglichkeit bieten, sich in diese altbewährte Therapierichtung einzuarbeiten. Einige Behandlungsvorschläge dieses Rezeptierbuches wurden aus der Humanmedizin übernommen und für die Anwendung bei Tieren modifiziert.
Dr. Dr. Peter Schneider
Fachtierarzt für Milchhygiene
- Homöopathie -
Alphabetisches Indikationsverzeichnis
Abszeß (s. a. Furunkulose)
Aktinomykose (s.a. Gesäugeaktinomykose)
Alopecia, paratuberkulöser Genese
Alopecia areata, endobiontischer Natur
Analfistel, Analbeutel-Entzündung beim Hund
Apoplexie, (s. a. Alterserscheinungen, Arteriosklerose)
Arteriosklerose (s. a. Alterserscheinungen)
Augengefäßerkrankungen, Katarakt
Bronchitis catarrhalis, Rhinitis
Bronchopneumonie (enzootische, Rind)
Druse (Pferd)
Ekzem (auch Sommerekzem der Pferde)
Endometritis (Rind)
Furunkulose (s. a. Pyodermie)
Gelenksentzündung (Rind)
Gesäugeaktinomykkose (Schwein)
Hufrehe (Pferd)
Ichthyosis und andere Hyperkeratosen
Impetigo, Pyodermie, impetiginöses Ekzem
Iridocyclitis, Iridochorioiditis
Katarrhalfieber (Rind)
Kehlkopfpfeifen (Pferd)
Kniegelenksentzündung (s. a. Arthritis)
Kolik (Pferd)
Krämpfigkeit (Rind)
Lahmheit (Pferd)
Lungenemphysem, Dämpfigkeit der Pferde
Lymphadenitis (s. a. Angina)
Magen-Darm-Katarrh (s. a. Gastritis)
Morbus Bechterew (Spondylose / Spondylarthrose)
Ovarialcysten (Rind)
Paradontose (Hund und Katze)
Pyogenesmastitis (s. a. Mastitis)
Pyometra (Hund, Katze)
Rektum-Ca (Carcinom der Circumanaldrüsen)
Schnüffelkrankheit (Schwein)
Spat (Pferd)
Staupe (Hund, Katze)
Stoffwechselstörungen (Rind)
Tonsillitis (s. a. Angina)
Verschlag (Pferd)
Wachstumsstörung (Kälber)
Seit Jahrmillionen leben im Menschen und in allen Säugetieren Kolloide der Pilzstämme Mucor racemosus Fresen und Aspergillus niger van Tieghem, die Übergänge zu höheren Formen bilden und deren Entwicklungsvorgänge von Prof. Dr. Günther Enderlein beobachtet und beschrieben wurden. Im gesunden Organismus kommen sie als Primitivformen vor, die im Stoffwechsel eine wichtige regulative Funktion besitzen.
Verschiedene Ursachen - Infektionen, falsche Ernährung, naturwidrige Umweltverhältnisse, seelische Depressionen, Alterserscheinungen usw. - können die Primitivformen in höhere Stadien bringen, wodurch sie parasitär werden. Der Befall durch die parasitäre Phase läßt sich im Blut mittels der Dunkelfeldmikroskopie feststellen. Danach kann die Valenz der Parasiten bestimmt werden.
Prof. Enderlein gelang es in über 40 Jahren intensiver Forschertätigkeit, die Wandlung und Entwicklung der Parasiten in ihren verschiedenen Erscheinungsformen und deren Zyklus zu beobachten. Erst nachdem er in der Lage war, die biologisch-entwicklungsgeschichtlichen Grundlagen dieser Parasiten darzulegen, wurde es möglich, therapeutische Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu entwickeln. Dies führte zur "Isopathie", welche besagt: Die aufgetretenen verschiedenen höheren Entwicklungsformen werden in niedere Phasen zurückgeführt, welche über die Ausscheidungsorgane den Körper verlassen.
Prof. Enderlein nannte diesen vor Jahrmillionen in den gesamten Säugetierkreis eingedrungenen Mikroorganismus "Endobiont". Das Vorhandensein von Aspergillus niger van Tieghem und Mucor racemosus Fresen im Körper ist als Ursache für zahlreiche Leiden anzusehen. Während die Aspergillus-Phasen relativ selten - nämlich nur bei den tuberkulösen und paratuberkulösen Erkrankungen - pathogen in Erscheinung treten, ist die Mucor-Symbiose als eigentliche "Endobiose" in ihren pathogenen Phasen sehr viel häufiger an der Entstehung krankhafter Funktionen oder Veränderungen beteiligt. Es gibt keinen warmblütigen Organismus, der nicht diaplazentar diesen "Endobionten" erworben hat und zumindest seine Primitivstadien in seinen Zellen und Körperflüssigkeiten lebenslänglich beherbergt.
Dieser Pilzparasit durchläuft im Körper alle Stadien seiner Entwicklung und kann Gewebe und Organe mehr oder weniger stark befallen. Er kann z. B. eine Stauung der kreisenden Säfte im Körper bewirken, die wiederum nach den verschiedensten Richtungen hin zu Funktionsstörungen führt. Die geringste Schwächung irgendeines Gewebes oder eines Organs führt zu einer Steigerung der Valenz des Endobionten und damit zu weiteren Schwächungen des kranken Organismus. Dieser Umstand erklärt die mannigfachen Erscheinungsformen im Krankheitsbild von Menschen und Tieren.
Der Entwicklungsablauf des Endobionten zeigt in seinem Urstadium zunächst die primitivste Form: das Kolloidstadium. Kolloide sind allerkleinste Eiweißpartikel, die heranwachsen und, nachdem sie verschiedene Zwischenstadien durchlaufen haben, ins Bakterienstadium eintreten können. Nach weiteren zahlreichen Einheiten innerhalb dieses Entwicklungskreislaufes, die zu den verschiedensten chronischen Krankheiten führen können, ist die letzte Form des Kreislaufes der Pilz, von dem aus der Zyklus von neuem beginnt. Der Endobiont durchläuft nach Enderlein also drei Grundphasen der Entwicklung: Kolloid - Bakterium - Pilz, welche bisher als selbständige, unveränderliche Organismen angesehen wurden. Prof. Enderlein zeigte diesen Entwicklungsvorgang auf und erklärte, daß alle diese Stadien zusammen einen einzigen gemeinsamen Kreislauf bilden, der seinen Ausgang von dem im Innern der jeweiligen Zellen enthaltenen, völlig gleichartigen, ungegliederten, kolloidalen und bewegungslosen Eiweißstoff nimmt. Diese Eiweißpartikel der Primitivstadien sind in ihrer Größe im Bereich der Bakteriophagen und Viren einzuordnen (ca. 0,01 µm). Aus dieser Masse lösen sich nun unter bestimmten Verhältnissen Erscheinungsformen, die bei krankheitserzeugenden Umständen entstanden sind und in dem Zyklus weiterkreisen. Sie vermehren sich und bilden unendlich viele verschiedene Gestalten und Formen. Bei Veränderungen des sie umgebenden Milieus (beim Menschen z.B. durch Ernährung mit überwiegend tierischem Eiweiß und Fetten) nehmen sie an Größe zu und entwickeln sich schließlich zu Bakterien.
Was ist es aber, das die Primitivstadien von Eiweiß zu Parasiten macht, daß sie sich gegen die Zellen ihres Wirtsorganismus - den Menschen - wenden? Günther Enderlein sagt:
"Sobald das Gleichgewicht des Blutserums zwischen Mineralsalzen (Basen, Alkalien) und Säuren längere Zeit durch falsche, unbiologische Ernährung nach der sauren Seite hin gestört wird, setzt eine uferlose Vermehrung dieser Endobionten ein und zugleich der Aufstieg dieser zu Schmarotzern verwandelten Urklümpchen in die große Entwicklungsreihe der Parasiten. Je höher der Endobiont in seiner Entwicklungsreihe steigt, desto mehr nimmt seine Schädlichkeit zu und umso größer ist die Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts, die also in einem sich gegenseitig steigernden Wechselverhältnis stehen."
Es kann nach Enderlein aber auch ein Abbau der höheren Formen zu niederen Stadien erfolgen, wenn sich die sogenannten Chondrite in den entsprechenden isopathischen Arzneimitteln mit den höhervalenten Formen verbinden. Die dabei entstehenden Abbauprodukte muß der Körper ausscheiden. Wenn im Krankheitszustand diese Ausscheidung nicht mehr vollständig gelingt, kann daraus wiederum eine Aufwärtsentwicklung entstehen.
Die vorwärtsschreitende Entwicklung sowie das systematisch unaufhaltsame Vordringen des Endobionten ruft die oben erwähnte Stauung hervor, die in der weiteren Entwicklung zu verschiedenen Krankheitserscheinungen führen kann, die Enderlein als den "Komplex der Endobiosis" bezeichnet. Alle diese Erkrankungsformen haben von jeher der ärztlichen Kunst die größten Schwierigkeiten und Widerstände entgegengestellt. Dazu gehören u.a.:
Gefäßwandveränderungen, pathologische Gerinnungsvorgänge, Gelosen, Rheumatismus, Arthritis, Spondylose, Tonsillitis, Lymphogranulomatose, Diabetes, Gicht, Tumoren aller Art (auch gutartige sowie deren Vorstadien), Anämie, Leukämie, Cerebralsklerose, Lähmungen usw.
Dadurch wird verständlich, daß diese vielartigen Erkrankungen, mit Ausnahme der Komplexe der Tuberkulose und Lues, dem Endobionten zuzuschreiben sind. Der vom normalen Stoffwechsel abweichende Stoffwechsel eines Krebskranken ist eben der des Pilzorganismus im Menschen. Ihm sind diese Gärungs- und Verwesungszustände zuzuschreiben, die diese Krankheitsbilder bestimmen. Es ergibt sich demnach folgendes nach Günther Enderlein:
"Der Krebs ist für den Wirtsorganismus (gleich ob Mensch oder Säugetier) ein durch einen parasitären Pilz und seine Entwicklungsformen aufgedrängter Gärungs- und Verwesungszustand."
Aus diesen dargelegten Vorgängen heraus entwickelt sich die Grundlage für die Entstehung chronischer, "sogenannter unheilbarer Krankheiten". Eine chemische Behandlung kann hier kaum eine Heilung bringen, was die steigende Zahl solcher Leiden beim Menschen zeigt.
Eine biologische Behandlung vermag am ehesten dem kranken Organismus zu helfen, sofern nicht degenerative Prozesse eine völlige Heilung unmöglich machen und nur noch eine Erhaltung, eine Verlängerung des Lebens und eine Schmerzfreiheit erlauben.
Viele chronische Krankheiten hängen eng zusammen mit der falschen Ernährung und der Zunahme pathogener Umweltgifte. Es fehlt Menschen und Tieren oft an geeigneter Nahrung. Sie nehmen ständig mit den Nahrungsmitteln Chemikalien auf, die mit der künstlichen Düngung unserer Äcker vom Boden aus in die Pflanzen gelangen oder die den Nahrungsmitteln zur Hebung ihres Aussehens und zur Konservierung zugesetzt werden. Mögen die Mengen auch gering und nicht unmittelbar giftig sein, so höhlt doch steter Tropfen den Stein.
Die unbiologische Ernährungs- und Lebensweise, die die zentrale Regulation aus dem Gleichgewicht wirft, führt zu einer den meisten Krankheiten der Humoralpathologie gemeinsamen Ursache. Bei der Vielfalt dieser Krankheiten handelt es sich im Grunde genommen nur um eine einzige konstitutionelle Krankheit, nämlich um die ständige Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts, deren Ursache in chronischen inneren und äußeren Schädigungseinflüssen auf das Blut, die Körpersäfte und die Körperzellen zu suchen ist. Dadurch werden die regulierenden Funktionen des Körpers gestört.
Die ungeheure Widerstandskraft aller Erscheinungsformen dieses Endobionten gegen chemische Mittel läßt erkennen, daß durch sie der Organismus weit mehr geschädigt wird als der Endobiont! Denn die Primitivstadien vermögen im Trockenzustand eine hohe Temperatur von mehr als 300°C zu ertragen. Auch durch die tiefsten Kältetemperaturen ist der Endobiont nicht zu vernichten. Forscher stellten fest, daß es möglich war, selbst aus über 5000 Jahre alten Mumien den Endobionten zu isolieren. Die menschlichen Überreste in alten Grüften werden vollständig in Sporen des Mucor racemosus Fresen umgesetzt. Aus dieser Feststellung heraus ergibt sich, daß der Endobiont nahezu unzerstörbar ist.
Wenn dem so ist, kann es nicht überraschen, daß es nur eine Möglichkeit seiner Niederhaltung geben kann, nämlich eine biologische. Prof. Enderlein suchte einen Weg, den er in einem biologischen Vorgang aus der Entwicklung des Endobionten selbst fand, der einer übermäßigen Vermehrung und Aufwärtsentwicklung zu pathogenen Formen Einhalt gebietet. Die von ihm entwickelten isopathischen Heilmittel sind Präparate, die fähig sind, die hochvalenten, pathogenen Formen des Parasiten abzubauen, d. h. durch Kopulationsvorgänge eine Auflösung in kleinste, nicht pathogene Formen herbeizuführen, die den Körper über die Ausscheidungsorgane verlassen. Als Ausscheidungswege dienen die Harnwege, die Bronchien, die Haut und besonders der Darm. Auf diese Weise wird die Symbiose (Lebensgemeinschaft) des Endobionten mit den Wirbeltieren und dem Menschen normalisiert, d. h. zur Gesundheit zurückgeführt.
Diese isopathische Behandlung gewinnt große Bedeutung, weil damit auch das Problem des Krebses berührt wird. Unendlich viel ist für und gegen die Ansicht einer parasitären Entstehung gesprochen worden. Auf Grund seiner Studien über diese Fragen behauptete Prof. Enderlein entschieden, daß es wohl einen Krebserreger gibt, doch befindet er sich im menschlichen Körper in relativ latentem Stadium und entwickelt sich erst unter ganz bestimmten Voraussetzungen zu dem, was man klinisch unter Krebs versteht.
Es ist die heutige zivilisierte Kost (beim Menschen mit ihrem Reichtum an tierischem Eiweiß, besonders Fleisch, Fisch und Eiern), die einerseits eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts verursacht und andererseits den Endobionten, der als Schmarotzer gilt, mästet. Deswegen ist eine artgerechte, beim Menschen lakto-vegetabile, Kost die biologisch und ernährungsphysiologisch richtige, weil sie das Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherstellt und Krankheiten verhüten und heilen kann.
Das Verständnis der isopathischen Therapie setzt voraus, daß man sich von der mittelalterlichen Vorstellung, die Krankheit sei eine Art "Fremdkörper" oder "Besessenheit", die "bekämpft" oder "ausgetrieben" werden müsse, freimacht. Bei allen isopathischen und immunbiologischen Heilungsvorgängen handelt es sich um gewaltlose Wandlungsvorgänge, keine Vernichtungsaktionen. Ähnliche Gedankengänge liegen auch der Homöopathie und der Homotoxinlehre zugrunde.
Die gesamte isopathische und immunbiologische Therapie nach Enderlein schließt - wie jedes Naturheilverfahren - nicht aus, daß gleichzeitig die erforderliche, bewährte und wissenschaftlich anerkannte Behandlung chirurgischer, allopathischer oder homöopathischer Richtung erfolgt. Das Indikationsverzeichnis enthält deshalb keine besonderen diesbezüglichen Hinweise. Es muß der Entscheidung des Therapeuten überlassen bleiben, inwieweit er im einzelnen Fall eine Auswahl oder Kombination der verschiedenen indizierten Verfahren oder Präparate zu treffen hat.
ALLGEMEINE
HINWEISE ZU DEN PRÄPARATEN UND DARREICHUNGSFORMEN
Isopathisch-homöopathische Präparate
CITROKEHL®
FORMASAN®
FORTAKEHL®
PEFRAKEHL®
QUENTAKEHL®
SANUVIS®
VETOKEHL® Muc
VETOKEHL® Nig
VETOKEHL® Not
VETOKEHL® Ver
Bei der Verwendung der isopathisch-homöopathischen Präparate gilt die Regel, daß eine Steigerung der Dosis erst dann vorgenommen werden darf, wenn die vorausgehende bzw. gleichbleibende Dosierung keine Wirkung mehr hervorruft. Jede Überdosierung hat eine übermäßige Produktion von toxischen Abbauformen zur Folge. Die Aufgabe der Gewebe, diese Abbauprodukte aus dem Körper zu entfernen - und zwar durch die Haut, den Darm, die Harnwege und die Bronchien - kann dann nur ungenügend oder nicht mehr erfüllt werden. Bei massiven Krankheitsherden kann ein solcher Zustand trotz größter Vorsicht eintreten und die Heilungsvorgänge verzögern oder zum Erliegen bringen. Die Dunkelfelduntersuchung des Blutes gibt Aufschluß über solche "toxische", durch Aufstauung von Endobiontabbauprodukten entstandene Zustände. Grundsätzlich ist in dieser Zeit auf gute Ausscheidungsfunktionen zu achten (Kot- und Urinabsatz, Schweiß, Sputum).
Die Abbauprodukte der Endobionten, die auch ohne Behandlung und im gesunden Zustand laufend abgestoßen werden, können bei Kranken auf dem Wege nach außen durch Haut, Darm, Harnwege und Bronchien wieder höhere Valenzen bzw. höhere Entwicklungsstadien annehmen. So bilden sich, besonders bei Krebs, im Darm nicht selten Kurzstäbchen, die durch ihre Formähnlichkeit mit den Colibakterien häufig Veranlassung zur Deutung als degenerierte Colibakterien geben. Diese Formen sind meist leicht innerhalb von 12 Stunden durch Gabe der jeweiligen Kapsel-Form abermals zum Chondritstadium abzubauen. Diese auch als Paracoli bezeichneten Formen verursachen starke Verstopfungen und sind bei Krebserkrankungen besonders zu beachten. Daher spielt die isopathische Therapie auch bei der Behandlung der Obstipation und Dysbakterie eine wichtige Rolle.
Eine weitere Erscheinung in dieser Richtung ist, daß durch Überschwemmungen der Blut- und Lymphbahnen mit Abbauprodukten diese auch in die Körperhöhlen nach innen abwandern können. Hierdurch entstehen u. U. Herde, die sich dann wieder aufwärts entwickeln können, wobei meistens Streptokokkenformen entstehen, wie sie das Ausstrichpräparat von Ascites gelegentlich zeigt. Bei deren zweitägiger Kultur ergeben sich jedoch dann Formen, die mit der Bakterienform des Endobionten identisch sind.
Da VETOKEHL Muc (Mucor racemosus) auch die Lösung von Agglutinationen der Erythrocyten, Leukocyten, Thrombocyten etc. bewirkt, ist bei der Behandlung endobiontischer Leiden die gleichsinnig gerichtete Bindegewebs- und Muskelmassage von besonderer unterstützender Bedeutung. Die davon betroffenen Myogelosen, Schmerzpunkte usw. sind nichts anderes als Anhäufungen niedervalenter Entwicklungsstufen. Durch die mechanische Auflösung und Verteilung dieser Stellen gelangen weitere Partikel von therapeutischer Wirkung in die Blut- und Lymphbahn. Neben anderen damit verbundenen isopathischen Heilungsvorgängen können dabei auch Änderungen des örtlichen und allgemeinen pHs eintreten.
Darüber hinaus hat die Erfahrung gezeigt, daß sich VETOKEHL Muc und SANUVIS bzw. VETOKEHL Nig und CITROKEHL bei kombinierter Anwendung gut ergänzen können.
Jede isopathisch-homöopathische Behandlung kann mit oralen, inhalierbaren und perkutan einzureibenden Präparaten oder mit Injektionen durchgeführt werden, wobei die verschiedenen Anwendungsformen je nach Lage des Falles beliebig kombiniert oder abwechselnd gegeben werden können. Die Einnahme und Einreibung sind von besonders milder Wirkung und für prophylaktische Kuren, während der injektionsfreien Intervalle und zur Nachbehandlung geeignet.
Anwendung als Injektionen
Die Abstände zwischen den Injektionen sollen - sofern im speziellen Teil nicht anders vermerkt - eine Woche nicht unterschreiten. Die Injektion kann ic., sc., im. und iv. erfolgen.
Anwendung äußerlich
Percutane Applikation nach Art der Ponndorf-Impfung oder der Baunscheidt-Methode (Stratum granulosum) erhöht die Wirkung isopathisch-homöopathischer Heilmittel. In der Gegend des erkrankten Organs, andernfalls in die Leistengegend, werden täglich oder in größeren Pausen 1 - 5 Tropfen äußerlich an den injektionsfreien Tagen eingerieben.
Die Augentropfen werden in den Lidspalt eingeträufelt.
Anwendung innerlich
Die oralen Pilz-Präparate unterstützen die Wirkung der injizierten, eingeriebenen und inhalierten Präparate und haben außerdem lokalen Einfluß auf Krankheitsprozesse insbesondere des Magen-Darmkanals. Tabletten wie Kapseln werden nüchtern morgens oder abends vor dem Schlafengehen eingegeben.
Bezüglich der zusätzlichen Anwendung der immunbiologischen Präparate siehe Absatz 2.2. Die sinnvolle Kombination dieser Präparate mit denen der Endobiosereihe (siehe 2.1.) ist durchaus möglich und nützlich. Doch darf VETOKEHL® Not (Penicillium chrysogenum) nicht gleichzeitig mit VETOKEHL® Muc (Mucor racemosus) gegeben werden, da sich diese Präparate gegenseitig in der Wirkung abschwächen bzw. aufheben können (Antagonismus).
Zusätzliche Maßnahmen
Bei schweren Erkrankungen sollte zur Behebung von Stoffwechselblockaden eine Injektionstherapie mit Ubichinon comp. (Fa. Heel) + CITROKEHL in der Mischspritze vorgeschaltet werden.
Weiterhin ist besondere Bedeutung der Normalisierung des pH-Wertes des Blutes bei allen Erkrankungen des Endobiose-Komplexes beizumessen werden. Dies ist besonders dann erforderlich, wenn das Patientenblut nach Chondrit-Injektionen einen Protitschleier aufweist (vgl. das Buch von M. Bleker: Blutuntersuchung im Dunkelfeld nach Prof. Dr. Günther Enderlein - Allgemeines zur Blutuntersuchung, Semmelweis-Verlag, 1993), was immer auf ein erhöhtes pH oder rH2 des Blutes hinweist. Die dadurch entstehende Belastung des Blutkreislaufs erschwert bzw. verhindert die erwünschte Kopulation der Chondrite. Eine Injektion von L(+)-Milchsäure (SANUVIS®) einige Minuten vor oder gleichzeitig mit der Injektion des isopathisch-homöopathischen Präparates ist von Wichtigkeit für die erforderliche Umstellung des pH-Wertes des Injektionsbereichs.
Hinsichtlich der zusätzlichen biologischen Allgemeintherapie während einer isopathisch-homöopathischen Behandlung bleiben jedem Therapeuten selbstverständlich alle Möglichkeiten überlassen.
Daß die Wirksamkeit jeder Ganzheitsbehandlung durch das Vorhandensein fokaler Streufelder beeinträchtigt oder aufgehoben werden kann, wird leider noch immer nicht genügend beachtet. Es sollte selbstverständliche Voraussetzung vor jeder Anwendung der isopathischen Präparates sein, den Patienten in dieser Hinsicht genau zu untersuchen und zu sanieren.
Bei Krankheiten aus dem Endobiose-Komplex ist eine vitamin- und vitalstoffreiche,
kalorienarme und konzentrierte Nahrung, sowie eine artgerechte Haltung
und viel Bewegung an frischer Luft von fundamentaler Bedeutung.
VETOKEHL® Bov
VETOKEHL® Sub
Der Zweck der Anwendung von Bakteriensuspensionen besteht darin, im lebenden Organismus auf künstlichem Wege eine aktive Immunität zu erzeugen. Sie wird erreicht, indem durch Injektion von Stoffen im Organismus spezifische und unspezifische Reize ausgeübt werden, die die Gewebszellen umstimmen und den Körper zur Bildung von Abwehrstoffen veranlassen. Aus der Art und Menge dieser gebildeten Stoffe kann auf den Grad der jeweils bestehenden Immunität geschlossen werden. Die aktive Immunität kann allerdings u.U. fortbestehen, ohne daß humorale, im Blut kreisende Körper nachgewiesen werden. Diese Stoffe können aber sofort wieder auftreten, wenn durch eine erneute Injektion oder durch spezifische oder unspezifische Reize dem reaktionsbereiten Gewebe ein neuer Impuls gegeben wird.
Hinweise: VETOKEHL Bov
und VETOKEHL Nig sind die beiden Hauptmittel zur Behandlung von
Krankheiten mit tuberkulinischer Konstitution (s.a. Vetokehl-Broschüre).
Eine solche Konstitution wird in heutiger tierärztlicher Praxis sehr
häufig beobachtet, und die isopathisch-homöopathische Behandlung
stellt das "Simillimum" dar. Daher sollte sie besonders in der Pferdepraxis
zur Vermeidung homöopathischer Erstverschlimmerungen nur mit besonderer
Vorsicht und in niedriger Dosierung eingesetzt werden.
Zur Umstimmung sollte
in jedem Fall VETOKEHL Sub vor VETOKEHL Bov angewandt werden. Daher
ist Rezeptierteil dieses Buches lediglich VETOKEHL Sub aufgeführt,
und VETOKEHL Bov ist nicht angegeben. Im Laufe einer Therapie (nach ca.
1-2 Behandlungen) kann VETOKEHL Sub in dem jeweiligen Therapievorschlag
dann durch VETOKEHL Bov ergänzt werden.
Reaktionen
Bei der spezifischen und unspezifischen Reiztherapie können Herd- und allgemeine Reaktionen auftreten.
Lokale Reaktion
Am Ort der Injektion kommt es gelegentlich zu Rötungen, die von selbst wieder verschwinden. Diese lokalen Reaktionen sind bedingt durch den Gehalt der Suspensionen an Bakterienproteinen und anderen Substanzen.
Herdreaktion
In einem gewissen Grade erwünscht ist jedoch die nach der Injektion am Ort der Erkrankung entstehende Herdreaktion. Sie macht sich beispielsweise bei Gelenkaffektionen durch vermehrten Schmerz, bei der Trichophytie durch Erweichung der Herde bemerkbar. Solche Herdreaktionen zeigen die Wirkung der Suspensionen an. Treten unerwünschte Nebenerscheinungen gelegentlich auf, so sind sie stets ein Zeichen dafür, daß zu hohe Dosen bei der Injektion verwandt wurden.
Allgemeine Reaktionen
Die allgemeinen Reaktionen nach den Injektionen können sich in Temperaturerhöhungen äußern. Sie treten insbesondere bei intravenöser und subkutaner Applikation der Bakteriensuspension auf, seltener nach intramuskulärer Verabfolgung. Sie pflegen jedoch innerhalb 12 Stunden post injektionem wieder zu verschwinden, ohne daß sie einer besonderen Behandlung bedürfen. Hohes Fieber ist bei der Verabreichung von VETOKEHL Bov eine Kontraindikation, ebenso jeder Verdacht auf einen aktiven Lungenprozeß.
Andererseits ermöglicht die Verabreichung von VETOKEHL Sub auch während einer Fieberphase die Bindung von Erregertoxinen.
Anwendungsweise der immunmodulatorischen Präparate
Die Präparate können entweder parenteral, d. h. unter Umgehung des Magen-Darmkanals injiziert oder auch (oral) durch den Verdauungstrakt verabfolgt werden.
Im allgemeinen wird die parenterale Einverleibung vorgezogen, weil sie eine gute und ausgiebige Immunität gewährleistet. Man kann subkutan oder intramuskulär, intravenös und intrakutan injizieren. Schließlich kann auch noch die perkutane und nasale Verabfolgung durch Einreibung der Suspensionen in die Haut bzw. Nase angewandt werden.
Subkutan
Die subkutane Injektion empfiehlt sich, wenn man durch die langsame Resorption eine anhaltendere Wirkung erzielen will. Daher ist diese Art der Applikation vor allem bei den prophylaktischen Injektionen zu wählen, bei denen man eine möglichst langandauernde Immunität erreichen will. Zur Injektion muß man natürlich solche Stellen vermeiden, die in der Nähe von Periost oder Nerven liegen, und injizieren, wo das entsprechend ausgebildete Unterhautzellgewebe und die darunter liegende Muskulatur eine bessere Verträglichkeit ergeben.
Intramuskulär
Die intramuskuläre Injektion ist dann vorzuziehen, wenn es gilt, eine möglichst rasche Resorption ohne größere Allgemeinreaktion zu erzielen. Sie ist deshalb vielfach bei der therapeutischen Verwendung zu empfehlen, vor allem bei den Suspensionen, die infolge ihres stärkeren Wirkstoffgehaltes subkutan größere Lokalreaktionen hervorrufen. Bei der intramuskulären Injektion sind jene Stellen zu wählen, an denen die Stärke der Muskulatur eine rasche Resorption gewährleistet.
Intravenös
Die intravenöse Injektion ist bei der Reiztherapie gewöhnlich nicht angezeigt. Sie kommt nur dann in Betracht, wenn eine intensive Allgemeinreaktion erwünscht ist. Die intravenöse Anwendung setzt deshalb stets ein gesundes, leistungsfähiges Herz und eine intakte Niere, ferner die Abwesenheit anderweitiger latenter Erkrankungen voraus, worüber man sich stets zu orientieren hat, ehe man sich zu einer intravenösen Behandlung mittels der Suspensionen entschließt.
Intrakutan
Die intrakutane Applikation wird bei der Reizkörperbehandlung aus dem Grunde wenig gehandhabt, weil sie zu schmerzhaft ist. Da aber die Haut nach allgemeiner Ansicht eine wichtige Trägerin der Immunität ist, kann eine intrakutane Verabfolgung der Suspensionen in manchen Fällen von ausgezeichnetem Nutzen sein, ganz besonders, wenn die Haut selbst Sitz der Erkrankung ist (Furunkulose, Akne usw.). Natürlich kann man bei der intrakutanen Injektion wegen der Größe der Quaddelbildung und der damit parallel gehenden Schmerzhaftigkeit nur kleinere Dosen verwenden. Geeignet für diese Art der Applikation ist die Leistengegend und der Unterbauch.
Perkutan
Die perkutane Applikation der Suspensionen hat sich bei Erkrankungen der Haut bewährt.
Oral
Die orale Applikation der immunbiologischen Präparate in Kapselform wird, besonders aus gewissen Zweckmäßigkeitsgründen, zur Prophylaxe gegen Erkrankungen des Digestionstrakts bevorzugt. Durch die oral verabreichten Präparate soll eine Immunität und Unempfindlichkeit gegen den betreffenden Infektionserreger erreicht werden. Soll eine schnelle und nachhaltige Immunisierung durchgeführt werden, so kann zuerst durch eine subcutane Injektion eine Grundimmunität geschaffen werden und dann diese durch orale Verabfolgung erhalten oder gesteigert werden.
Injektion
Die Einspritzung der Injektionslösung muß besonders bei der intravenösen Applikation langsam und unter sterilen Bedingungen erfolgen. Es sollten nur Einmalspritzen verwandt werden.
SANUKEHL® Brucel
SANUKEHL® Cand
SANUKEHL® Coli
SANUKEHL® Staph
SANUKEHL® Strep
VETOKEHL® Salm
VETOKEHL® Trich
Bei vielen Erkrankungen können nach der Eliminierung der Krankheitserreger
deren Toxine noch immer vorhanden sein und die Krankheit aufrechterhalten.
Darüber hinaus können die Toxine das allein krankmachende Prinzip
sein. Als Schutz vor ihren eigenen Toxinen bilden Krankheitserreger bestimmte
Polysaccharide (sog. Antigenabsorber nach CORNELIUS), die die Aufgabe haben,
die Erreger-eigenen Toxine oder Antigene zu binden und damit nicht aktiv
werden zu lassen. Darüber hinaus verstehen es Viren, Bakterien, Pflanzen
und Tiere, mit Hilfe von Zuckereinheiten biologische Informationen zu speichern
und zu vermitteln. Der in dieser Sprache niedergelegte Code vermag so eine
Vielzahl von Regulationsprozessen im Wirtsorganismus zu beeinflussen.
Weiterhin stellen die niedermolekularen Polysaccharide Haptene dar, die nicht per se, sondern an einen höhermolekularen Carrier (z.B. Protein) gekoppelt, eine Stimulierung der zellulären und humoralen Immunabwehr bewirken können. Bakterientoxine, die während früherer Infektionen freigesetzt wurden, aber wegen fehlender immunogener Eigenschaften nicht aus dem Körper eliminiert werden konnten, können von Haptenen gebunden werden und stellen dann ein Antigen dar. Dieses Antigen vermag das Immunsystem über eine Aktivierung der T-Lymphozyten zu stimulieren, was letztendlich zu einer Eliminierung der Bakterientoxine führt.
Bezüglich der SANUKEHL®-Präparate siehe Peter Schneider: The SANUKEHL Preparations - Polysaccharides for Haptenic Therapy.
VETOKEHL® Salm und VETOKEHL® Trich enthalten die Polysaccharidbestandteile (Haptene) der jeweiligen Erreger (Salmonella enteritidis, Trichophyton verrucosum) in einem speziellen Extrakt. Starke Erstverschlimmerungen bzw. Antigen-Blockaden werden durch die Präparate gemildert bzw. beseitigt. Diese Präparate kommen daher auch häufig als Zwischenmittel bei der Behandlung mit der entsprechenden Nosode zum Einsatz. VETOKEHL® Salm hat sich bei der Behandlung von chronischer Pankreatitis, chronischer Gastroenteritis, sowie bei allgemeinen Hemmungen des Wachstums bewährt.
VETOKEHL® Trich wird nach der Behandlung mit VETOKEHL® Ver bei Mykosen der Haut zur Sanierung des mykologischen Terrains eingesetzt. Allein angewandt hat sich VETOKEHL® Trich bei Störungen der Hautfunktion und des Fellwachstums bewährt.
Die SANUKEHL-Präparate sind als Tropfen in der D6 registriert; darüber hinaus steht SANUKEHL® Coli zusätzlich als Injektionslösung in der D7 zur Verfügung.
Die folgenden Präparate (Wirkstoff in Klammern) der Firmen MASTAVIT GmbH und SANUM-Kehlbeck GmbH & Co. KG
CITROKEHL® (Acidum citricum)
FORMASAN® (Acidum formicicum Potenzakkord)
FORTAKEHL® (Penicillium roquefortii)
MUCOKEHL® (Mucor racemosus)
NIGERSAN® (Aspergillus niger)
OKOUBASAN (Okoubaka aubrevillei)
PEFRAKEHL® (Candida parapsilosis)
QUENTAKEHL® (Penicillium frequentans)
RELIVORA® Komplex (Drosera D3, Echinacea ang.
D4, Juglans D4)
SANUKEHL® (Haptene)
SANUVIS® (Acidum lacticum Potenzakkord)
VETOKEHL® (unterschiedlich)
VITAMIN B KOMPLEX SANUM®
sind in diesem Rezeptierbuch berücksichtigt. Die mit ®
gekennzeichneten Namen sind eingetragene Warenzeichen der Firma SANUM-Kehlbeck
GmbH & Co. KG, Hoya.
Angaben zur Dosierung finden sich in Vetokehl® - Handbuch der isopathisch-homöopathischen Tierarzneimittel und Isopathic / Homeopathic Materia Medica.
Isopathische
Pilz- und Hefepräparate
F0RTAKEHL®
(Penicillium roquefortii)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Packung mit 100 ml (10 x 10 ml) D5
Tabletten Packung mit 20 Tabletten D5
Packung mit 200 Tabletten (10 x 20 St.) D5
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D6
PEFRAKEHL®
(Candida parapsilosis)
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D6
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Packung mit 100 ml (10 x 10 ml) D5
Salbe 30 g Tube, 10 x 30 g Bündelpackung D3
QUENTAKEHL®
(Penicillium frequentans)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Packung mit 100 ml (10 x 10 ml) D5
Injektionslösung 1/10/50 à 1 ml D6
VETOKEHL®
Muc (Mucor racemosus)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Tabletten 1 Packung mit 20 Tabletten D5
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
MUCOKEHL®
Augentropfen (Mucor racemosus)
Tropfen 5 ml Tropfflasche D5
Packung mit 50 ml (10 x 5 ml) D5
VETOKEHL®
Nig (Aspergillus niger)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Tabletten Packung mit 20 Tabletten D5
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
VETOKEHL®
Not (Penicillium chrysogenum)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Tabletten Packung mit 20 Tabletten D5
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
VETOKEHL®
Ver (Trichophyton verrucosum)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
Präparate
aus physiologischen Carbonsäuren
CITROKEHL ®
(Acidum citricum D10/D30/D200 Potenzakkord)
Injektionslösung 10/50 Ampullen à 2 ml
Bündelpackung 10 x 50 Ampullen à 2 ml
FORMASAN®
(Acidum formicicum D6/D12/D30/D200 Potenzakkord)
Injektionslösung 10/50 Ampullen à 2 ml
Bündelpackung 10 x 50 Ampullen à 2 ml
SANUVIS®
(Acidum lacticum D4/D6/D12/D30/D200 Potenzakkord)
Injektionen 10/50 Ampullen à 2 ml
Bündelpackung mit 10 x 50 Ampullen à 2 ml
VETOKEHL®
Bov (Mycobacterium bovis, BCG)
Tropfen 5 ml Tropfflasche D6
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
VETOKEHL®
Sub (Bacillus subtilis)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D5
Tabletten Packung mit 20 Tabletten D4
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D4
SANUKEHL®
Brucel(Polysaccharide aus Brucella melitensis)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
10 x 10 ml Bündelpackung D6
SANUKEHL®
Cand (Polysaccharide aus Candida albicans)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
10 x 10 ml Bündelpackung D6
SANUKEHL®
Coli (Polysaccharide aus Escherichia coli)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
10 x 10 ml Bündelpackung D6
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D7
SANUKEHL®
Staph (Polysaccharide aus Staphylococcus aureus)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
10 x 10 ml Bündelpackung D6
SANUKEHL®
Strep (Polysaccharide aus Streptococcus pyogenes)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
10 x 10 ml Bündelpackung D6
VETOKEHL®
Salm (Polysaccharide aus Salmonella enteritidis)
Tropfen 100 ml Tropfflasche D6
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D6
VETOKEHL®
Trich (Polysaccharide aus Trichophyton verrucosum)
Tropfen 10 ml Tropfflasche D6
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 1 ml D5
RELIVORA®
Komplex(Drosera D3, Echinacea angustifolia D4, Juglans
D4)
Injektionslösung 1/10/50 Ampullen à 2 ml
Vitamin B Komplex
Sanum®(Vitamin B1, Vitamin B6,
Vitamin B12)
Injektionslösung 10/50 Ampullen à 2 ml
Isopathisch-homöopathische Basistherapie zur Behandlung und Vorbeuge chronischer Erkrankungen
Mischinjektion (s.c. oder i.m.) VETOKEHL Not
D5 + FORTAKEHL D6 + VETOKEHL
Sub D4
abwechselnd mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL
Nig D5 + VETOKEHL Sub D4;
zur selben Zeit Mischinjektion Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL
an anderer Stelle i.m. oder i.v.;
zusätzlich Selenokehl D4 Tropfen oral morgens und
Zinkokehl D3 Tropfen abends,
oder Mischinjektion Zinkokehl D4 Ampullen
+ Selenokehl D4 Ampullen zweimal wöchentlich.
Abszeß (siehe auch "Furunkulose")
Behandlungsbeginn:
Bei reifen Abszessen Eiter mittels Punktion absaugen und unter VETOKEHL
Not D5 1 ml durch die gleiche Kanüle injizieren.
Weiterbehandlung:
VETOKEHL Not D5 und VETOKEHL Muc D5 1 ml, jeden 2. Tag im Wechsel i.m.
oder s.c., nach eintretendem Erfolg seltener. Bei akuter Erkrankung mit
Infektionscharakter kann die i.m.- oder s.c.-Injektion durch nasale Applikation
ersetzt werden.
Täglich 1 Tbl. VETOKEHL Nig D5 morgens und 1 Tbl. VETOKEHL Sub
D4 abends.
Ausreichende Mengen trinken lassen, viel Bewegung an frischer Luft
Akne (Hund, Katze) siehe auch unter Furunkulose
Ernährungsfehler abstellen. Leberentgiftung.
Behandlungsbeginn:
VETOKEHL Not D5 1 x 3 Tropfen, nach 3 Tagen PEFRAKEHL D5 1 x 3 Tropfen
einnehmen. Betroffene Stellen mit folgender Lösung täglich betupfen:
je 3 Tropfen NOTAKEHL D5 + PEFRAKEHL D5 auf 1 Teil Wasser.
Weiterbehandlung:
Tgl. im Wechsel VETOKEHL Nig D5, VETOKEHL Muc D5 und VETOKEHL Sub D4
je 1 Tablette zuzüglich 3 Tropfen SANUKEHL Staph. Nach 2 Wochen Therapiedauer
Tabletten/Tropfen-Einnahme nur noch jeden 2. Tag.
Aktinomykose (siehe auch unter Gesäugeaktinomykose)
Bei Abszeßbildung Punktion und Injektion von VETOKEHL Not D5 in die Abszeßhöhle, 1 x wöchentlich Injektion mit VETOKEHL Sub D4 i.m. im Wechsel mit VETOKEHL Not D5. 1-2 x tgl. 3-5 Tropfen VETOKEHL Muc D5 Tropfen über dem Erkrankungsherd einreiben
Alopecia (tuberkulinische Genese)
Im täglichen Wechsel PEFRAKEHL D5, VETOKEHL Muc D5, VETOKEHL Nig
D5 und SANUKEHL Cand D6 Tropfen einreiben;
zusätzlich täglich wenige Tropfen VETOKEHL Bov D6 Tropfen
oral
Alopecia areata (endobiontischer Natur)
Betroffene Stellen jeden 2. Tag mit 10 Tropfen VETOKEHL Muc D5 einreiben. 1 x wöchentlich eine Injektion VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS (Mischspritze)
Alterserscheinungen (vgl. die einzelnen Organe sowie Apoplexie)
Bei vorwiegend endobiontischer Ursache: Alle 14 Tage alternierend VETOKEHL
Sub D4 i.m. bzw. VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS i. d. Mischspritze.
Bei vorwiegend paratuberkulöser Ursache: Alle 14 Tage alternierend
VETOKEHL Sub D4 i.m. bzw. VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL i.d. Mischspritze
Amaurose, Amblyopie (Iritis und chron. Augenentzündungen, vgl. auch "Augengefäßerkrankungen"
Unterstützende Behandlung:
Neuraltherapie nach Huneke: je 1 ml Procain 1 %ig beiderseits in die
Nähe des Ganglion ciliare (mit 20er Nadel). Die nervale Versorgung
wird hierdurch normalisiert, Fehlspannungen beseitigt.
Behandlungsbeginn:
VETOKEHL Sub D4 i.m.,
VETOKEHL Muc D5 s.c. unter ein oder beide Augenlider. Dieses Präparat
kann auch i.v. gegeben werden, falls es sich um eine zentralnervöse
Erkrankung handelt.
VETOKEHL Muc D5 Tropfen 1-2mal täglich in den Bindehautsack und auf dem Augenlid verreiben.
Weiterbehandlung:
1 x alle 14 Tage Injektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze).
Äußerliche Präparate je nach Bedarf
Analfistel, Analbeutelentzündung beim Hund
Täglich im Wechsel je 1 Suppos. NIGERSAN D3, PEFRAKEHL D3 und MUCOKEHL
D3.
Jeden 2. Tag Einreibung von 10 Tropfen VETOKEHL Not D5 in der Fistelumgebung.
Jeden 2. Tag abends 1 Tbl. FORTAKEHL D5 oral.
2 x monatl. i.m.-Injektion mit Eigenblut plus VETOKEHL Sub D4, insgesamt
4 Injektionen
Einmal wöchentlich Injektion von VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub
D4 in der Mischspritze.
SANUKEHL Strep D6 Tropfen 1 x tgl. oral.
Evidente äußere Ursachen abstellen!
VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + Rhus toxicodendron D4 in die Nähe der Herde submucös injizieren.
Wiederholung der Injektionen 1 x pro Woche im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 (Mischspritze)
Apoplexie, vgl . auch "Alterserscheinungen", "Arteriosklerose"
VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 Injektion 1 x pro Woche, VETOKEHL
Muc D5 Tropfen 2 x tgl. in Herz- und Schläfengegend einreiben.
2 x tgl. Mischung Arnica D4 + Crataegus D4 oral
Arteriosklerose, vgl. "Alterserscheinungen" sowie die einzelnen Organe
Auf genügend Flüssigkeitszufuhr achten!
VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 (Mischspritze) Injektion im Wechsel
mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Nig D5. 2 x tgl. VETOKEHL Muc D5 Tropfen
+
Crataegus D4 oral
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5
+ SANUVIS im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL,
evtl. zusätzliche
homöopathische Therapie (z.B. FORMASAN, Acidum sulf., Traumeel, etc.)
Augengefäßerkrankungen, Katarakt
Tgl. MUCOKEHL D5 Augentropfen 2 x 1 Tropfen ins Auge träufeln.
1 x wöchentlich Mischspritze aus VETOKEHL Sub D4, VETOKEHL Muc
D5 + SANUVIS.
Hinweis: Augentropfen soll man stets in den äußeren, also dem Ohr zugewandten Winkel der Lidspalte träufeln. In der inneren Ecke, zur Nase hin, liegen nämlich die Tränenabflußkanäle, durch die die Medikamente - Salben ebenso wie Tropfen - gleich durch den Nasen-Rachen-Kanal abfließen, ohne im Auge selbst lange genug wirken zu können. Von der äußeren Lidspalte aus muß das Mittel hingegen das ganze Auge passieren und kann dann umso sicherer wirken
VETOKEHL Nig D5 Tropfen tgl. 1 - 2 Tropfen in den Bindehautsack
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4;
2 x tgl. 3-8 Tropfen SANUKEHL Brucel D6 Tropfen oral
Bronchitis catarrhalis, auch Rhinitis
Segmenttherapie der BWS.
Behandlungsbeginn:
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze) abwechselnd
mit VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS alle 4 Tage
Bronchopneumonie, (enzootische, Rind)
Akut: 2 x wöchentlich VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 in der Mischspritze i.m., i.v. oder s.c.
Chronisch: 2 x wöchentl. Injektion: VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
Siehe unter Augengefäßerkrankungen
Tgl. im Wechsel Einreibung von VETOKEHL Muc D5 und VETOKEHL Nig D5,
1 Tropfen distal und medial im Bereich des Gelenkspaltes. Nach 2 Wochen
nur noch jeden 2. Tag
einreiben.
Einmal pro Woche eine Injektion VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL
Injektion Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL (Mischspritze) plus Injektion
VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D6 (Mischspritze) 2 x wöchentlich.
Mehrmals täglich Mischung aus Veratrum album D4 + Spigelia D30
+ VETOKEHL Salm D6 oral
Behandlungsbeginn:
VETOKEHL Not D5 tgl. ein bis mehrmals einen Tropfen in den Bindehautsack
und auf dem Augenlid verreiben.
VETOKEHL Not D5 alle 2 Tage 2 Tabletten oral.
Weiterbehandlung:
Fortsetzung der Einträufelung und Einreibung tgl., Einnahme von
2 - 3 Tabletten 2mal wöchentlich.
In hartnäckigen Fällen VETOKEHL Not D5 i.m. oder s.c. einmal pro Woche
Cystitis (kann tuberkulinischer wie endobiontischer Ursache sein)
Injektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + SANUVIS;
3 x tgl. SANUKEHL Coli D6 Tropfen + Cantharis D4 oral
Einreibung von 1 - 2 Tropfen VETOKEHL Muc D5 im Wechsel mit VETOKEHL Nig D5 jeden 2. Tag in die Umgebung der Cyste, einmal pro Woche Injektion mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS
1 x wöchentl. über 3 Wochen 1 Injektion VETOKEHL Sub D4 + FORTAKEHL D6 im Wechsel mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Salm D6 in der Mischspritze
Diabetes mellitus, meist gemischt tuberkulinischer und endobiontischer Natur, oft nur einer der beiden Befälle
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Sub D4
im Wechsel mit VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4,
tgl. 1 Tbl. VETOKEHL Nig D5 oral vor dem Füttern, orale homöopathische
Zusatztherapie: Syzygium jambolanum D4 Tbl. oder Tropfen
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
+ SANUVIS im Wechsel mit Nux vomica Hom. + Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL;
zusätzlich SANUKEHL Strep D6 Tropfen oral
Bei Hunden und Katzen:
jeweils 3-8 Tropfen FORTAKEHL D5 Tropfen, VETOKEHL Salm D6 Tropfen
und OKOUBASAN D2 Tropfen im täglichen Wechsel,
zusätzliche homöopathische Therapie: z. B. Podophyllum peltatum
D4, Carbo vegetabilis D6, Veratrum album D4, Mercurius solubilis nach Arzneimittelbild
Bei Jungferkeln + Kälbern:
Injektion von VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D6 + VETOKEHL Salm D6 (Mischspritze)
Prophylaxe beim Muttertier:
Injektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze)
unspezifischer, beim Rind:
Injektion VETOKEHL Sub D4 + FORTAKEHL D6
(Mischspritze);
homöopathische Zusatztherapie: Nux vom. Hom (Heel) + Veratrum
album
Ekzem (auch Sommerekzem der Pferde)
Mischinjektion Ubichinon comp. (Heel) +
CITROKEHL,
1 x wöchentl. Injektion VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL
D6 + PEFRAKEHL D6 (Mischspritze) im Wechsel mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc
D5 + VETOKEHL Nig D5;
im Anschluß an diese Therapie 1 x wöchentl. Injektion VETOKEHL Trich D5
Da ein Ekzem immer von einem Energiemangel des Stoffwechsels begleitet ist, sind für eine erfolgreiche Therapie gleichzeitig energetische Methoden anzuwenden.
Behandlungsbeginn:
Nach Punktion und Eiterabsaugung VETOKEHL Not D5 in die befallene Körperhöhle
spritzen. VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5 (Mischspritze) i.m.
Weiterbehandlung:
Wöchentlich 1 x Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze)
2 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze).
Mischinjektion nach Art der Segmenttherapie (Huneke) aus VETOKEHL Muc
D5 + VETOKEHL Nig D5 1,0 ml + Procain 1 %ig als Quaddeln im Schmerzbereich
2 x wöchentlich.
An injektionsfreien Tagen VETOKEHL Not D5 Tropfen oral
2 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D5 im Wechsel
mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 (Mischspritze);
zusätzlich MUSCARSAN D6 Tropfen (Sanum-Kehlbeck) oral oder 1 x
wöchentlich Injektion MUSCARSAN Ampullen s.c.
Injektionen 2 x wöchentlich
i.m. gleichzeitig an unterschiedlichen Injektionsstellen::
- Mischspritze Ubichinon comp. (Heel)
+ CITROKEHL
- Mischspritze VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL
Sub D4 + SANUVIS, nach zwei Injektionen in dieser Mischung VETOKEHL Sub D4 durch
VETOKEHL Bov D5 ersetzen
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel) (Mischspritze) alle 2 - 3 Tage
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze), Spülen 2 x wöchentlich mit 20 Tropfen VETOKEHL Not D5 + 1 Eßl. SANUVIS im Verhältnis 1 : 5 in Wasser verdünnt
Furunkulose, siehe auch unter "Pyodermie"
Eigenblutbehandlung.
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze) im wöchentlichen
Wechsel mit Injektion VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS;
zusätzlich morgens 3-8 Tropfen SANUKEHL Staph D6 Tropfen, abends
5-10 Tropfen Mercurius solubilis D30 oral
2 x wöchentlich Injektionen: alternierend FORTAKEHL D6 + Nux vomica
Hom. (Heel) und VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (Mischspritze),
evtl. zusätzlich 2 x tgl. 4-8 Tropfen FORTAKEHL D5 Tropfen oral
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5 im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (Mischspritze)
Injektionen 2 x wöchentlich: alternierend VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze) und VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL
Injektionen 2 x wöchentlich alternierend: Mischspritze Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL bzw. VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS (Mischspritze)
Injektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 (Mischspritze),
morgens 4-8 Tropfen Arnica D4, abends 4-8 Tropfen Mercurius solubilis
D30
Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + QUENTAKEHL D6
Hemiplegie, (auch Lähmungen anderer Genese)
2 x wöchentlich Injektionen: Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 abwechselnd mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
Injektion: Nux vomica Hom. + Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL (Mischspritze),
2 x wöchentlich Mischspritze FORTAKEHL D6 + PEFRAKEHL D6 + PINIKEHL D5 (Sanum-Kehlbeck)
abwechselnd mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5
+ VETOKEHL Nig D5
Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4 abwechselnd mit Ubichinon
comp. (Heel) + CITROKEHL;
GRIFOKEHL D5 Tropfen (Sanum-Kehlbeck) oral oder 1 x wöchentlich
Injektion GRIFOKEHL D5 Ampullen
Aderlaß.
2 x wöchentlich Injektionen: Nux vomica Hom. (Heel) abwechselnd
mit VETOKEHL Muc D5 + CITROKEHL (Mischspritze),
oral: Ginkgo biloba D6 Tropfen
Beim Kleintier:
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6
(Mischspritze) im Wechsel mit RELIVORA Komplex
Beim Pferd:
2 x wöchentlich Injektionen: VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
+ QUENTAKEHL D6 (Mischspritze) i.m., 1 x wöchentlich Injektionen Lachesis
comp. (Heel) in die 'Lungenpunkte' ("Tor des Windes") beiderseits des Widerristes.
Beim Schwein:
Mischspritze VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + QUENTAKEHL D6
Behandlungsbeginn:
Punktion und Entleerung des Inhalts, anschließend durch die Punktionskanüle
VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Nig D5.
Weiterbehandlung:
Wiederholung der Punktion und Injektion je nach Bedarf.
Ichthyosis, und andere Hyperkeratosen
2 x wöchentlich Injektionen: VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
(Mischspritze) abwechselnd mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS,
1 x tgl. 3-10 Tropfen Arsenicum album D30 oral
Impetigo, Pyodermie, impetiginöses Ekzem
1 x wöchentlich Injektion von VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
(Mischspritze),
morgens 3-8 Tropfen SANUKEHL Staph D6 Tropfen, abends 3-10 Tropfen
Mercurius solubilis D30
2 x wöchentlich Injektionen: Mischspritze Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL abwechselnd mit Mischspritze VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (evtl. mit einem Teil der Injektionslösung quaddeln links und rechts in der Leistengegend)
Iridocyclitis, Iridochorioiditis.
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze),
2 x tgl. 1 Tropfen VETOKEHL Not D5 Tropfen in den Bindehautsack.
Siehe unter "Amaurosis"
Katarrhalfieber, bösartiges (Rind)
Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + QUENTAKEHL D6
1-2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5
+ FORTAKEHL D5 + VETOKEHL Sub D4
im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + Lachesis comp. (Heel),
Hepar sulfuris D6 Tropfen o. Globuli oral
2 x wöchentlich Injektionen: Mischspritze Nux vomica Hom. (Heel) + VETOKEHL Not D5 abwechselnd mit VETOKEHL Muc + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
Kniegelenksentzündung, Erguß bis Empyem. Siehe auch unter "Arthritis"
Behandlungsbeginn:
Bei erforderlicher Punktion Injektion von 1 ml VETOKEHL Not D5 intraarticulär.
Sonst Behandlung wie bei Arthritis.
Weiterbehandlung:
Wiederholung der Punktion und Injektion alle 2 - 4 Tage in gegebenen
Abständen
Injektion Nux vomica Hom. (Heel) i.v., zusätzlich i.m. Injektion
VETOKEHL Sub D4 + FORTAKEHL D6 + PEFRAKEHL D6 (Mischspritze),
homöopathische Zusatzbehandlung nach Arzeimittelbild (z.B. Lachesis
comp., Colocynthis, Plumbum, Graphites, Opium)
1 x wöchentlich Injektion Nux vomica Hom. (Heel) + VETOKEHL Not
D5 (Mischspritze),
zusätzlich 1 x tgl. 20 Tropfen Magnesium phosph. D6 oral
Kreislaufschwäche zentraler oder peripherer Art
1 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS
(Mischspritze),
homöopathische Zusatzbehandlung nach AM-Bild (z.B. Veratrum album
D4 bei akuter Kreislaufschwäche, Crataegus und Spigelia bei Herzschwäche)
2 x wöchentlich Injektionen: VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 abwechselnd
mit VETOKEHL Muc D5 + CITROKEHL,
zusätzliche homöopathische Therapie: (z.B. Rhus tox., Arnica,
Symphytum, Ginkgo biloba)
2 x wochentlich Injektionen: Mischspritze Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL abwechselnd mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL
Nig D5 (Mischspritze);
zusätzlich wenige Tropfen VETOKEHL Bov D6 Tropfen oral
2 x wöchentlich Injektionen: VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (Mischspritze) abwechselnd mit VETOKEHL Sub D4 + Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL in der Mischspritze
Lungenemphysem (Dämpfigkeit der Pferde)
1-2 x wöchentlich Mischinjektion Ubichinon
comp. (Heel) + CITROKEHL i.m. im Wechsel mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL
Nig D5,
1 x wöchentlich Injektion FORMASAN in die beiden 'Lungenpunkte'
(Tor des Windes) beiderseits des Widerristes
Lymphadenitis, Siehe auch unter "Angina"
1 x wöchentlich Mischinjektion Ubichinon comp. (Heel) + VETOKEHL Not D5 + CITROKEHL (Mischspritze) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS (Mischinjektion)
Siehe unter "Gastritis".
während der Laktation intramammäre Verabreichung von `Mastitis
Salbe Veyx ohne Antibiotika' (proteolytisch wirksame Arzneimittelkombination),
bei chronischen Mastitiden vor allem zum Zeitpunkt des Trockenstellens
(nach-) behandeln (nur Injektionsbehandlung); auf Trockensteller möglichst
verzichten.
Akute (Colimastitis) beim Rind:
Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS (Mischspritze)
im Wechsel mit SANUKEHL Coli D7 + VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel); mehrmals täglich
SANUKEHL Coli bzw. Staph D6 Tropfen sowie Aconitum, Belladonna oder Bryonia D4 oral
Chronische beim Rind:
im Abstand von jeweils 4 Tagen Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D6
+ VETOKEHL
Sub D4 + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5
+ VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel);
SANUKEHL D6 (Strep
oder Staph) oral in Abhängigkeit vom bakteriologischen Befund
Sekretionsstörung:
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D6 + VETOKEHL Sub
D4 + CITROKEHL + Lachesis comp. (Heel)
Pyogenesmastitis beim Rind:
2 x wöchentlich VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4 +
Lachesis comp. (Heel) als Mischspritze, zu 2. Spritze gleichzeitig Ubichinon
comp. (Heel) + CITROKEHL an anderer Stelle
Hefemastitis beim Rind:
wie Pyogenesmastitis, plus SANUKEHL Cand D6 Tropfen oral
Morbus Bechterew (Spondylose / Spondylarthrose)
1 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL im
Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (jeweils Mischspritze)
zusätzlich oral: Harpagophytum D4
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
Mischspritze Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL,
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6
+ FORTAKEHL D6 im Wechsel mit PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Ver D5 (Mischspritze),
morgens 4-8 Tropfen VETOKEHL Trich D5 Tropfen, abends 4-8 Tropfen SANUKEHL
Cand D6 Tropfen oral eingeben,
PEFRAKEHL D3 Salbe lokal
Trichophytie: Mischspritze Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL, 1 x wöchentlich Mischinjektion PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Ver D5 + VETOKEHL Sub D4 im Wechsel mit PEFRAKEHL D6 + FORTAKEHL D6 + VETOKEHL Trich D5
Mischinjektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS im Wechsel mit VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL + Lachesis comp. (Heel)
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4
im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS (Mischspritze),
zusätzlich 1 x tgl. 4-10 Tropfen Mercurius solubilis D30 oral
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4
+ CITROKEHL,
im täglichen Wechsel VETOKEHL Not D5 1 Tablette, QUENTAKEHL D5
3-8 Tropfen und PEFRAKEHL D5 3-8 Tropfen oral
1 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL (Mischspritze)
im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS,
bei Kleintieren zusätzlich i.m. Injektion VITAMIN B KOMPLEX SANUM
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Nig + CITROKEHL im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS
Beinschwächesyndrom Puten: VETOKEHL Nig D5 Tropfen + CITROKEHL 3-4 Mal in das Tränkwasser
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS
nach Reinigung VETOKEHL Not D5 Tropfen im täglichen Wechsel mit
FORTAKEHL D5 Tropfen ins Ohr träufeln,
1 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS (Mischspritze);
zusätzlich Thuja D6 Tabletten oder Globuli oral
Otosklerose, Endobiose des Innenohrs (Altersschwerhörigkeit bei Hunden )
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5
+ SANUVIS,
2 x tgl. 5 Tropfen Crataegus D4 Tropfen oral
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5
1 x wöchentlich. Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 +
VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel),
VETOKEHL Not D5 Tropfen, VETOKEHL Nig D5 und VETOKEHL Muc D5 im täglichen
Wechsel mehrmal tgl. einreiben
Pankreasinsuffizienz (Hund, Katze)
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL,
im täglichen Wechsel jeweils 3-8 Tropfen FORTAKEHL D5 Tropfen, PEFRAKEHL D5 Tropfen
und PINIKEHL D5 Tropfen (Sanum-Kehlbeck)
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 + SANUVIS, jeweils 1 Tr. VETOKEHL Not D5 Tropfen in beide Augen einträufeln
Ein kleines Watteröllchen wird mit PEFRAKEHL D5 5 - 10 Tropfen getränkt und für 4 bis 5 Stunden in die obere oder untere Lippen-Kiefertasche gelegt. Bei Verfärbung und fauligem Geruch wird es erneuert.
Im wöchentlichen Wechsel Mischinjektion VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL bzw. VETOKEHL Not D5 + SANUVIS
Paratuberkulose (tuberkulinische Konstitution, auch als Latentia bezeichnet):
Tuberkulose-Chondritose. Die Tuberkelbakterien befinden sich hier in einem niedervalenten Chondritstadium und können praktisch alle Organe des Körpers befallen.
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Muc D5
+ VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL (nach 2 Injektionen
VETOKEHL Sub D4 durch VETOKEHL Bov D5 ersetzen),
zusätzlich 1 x tgl. 3-8 Tropfen SANUKEHL Myc D6 Tropfen oral
2 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 + FORTAKEHL D6
+ VETOKEHL Sub D4,
orale homöopathische Zusatztherapie: morgens Colchicum D4, abends
OKOUBASAN D2 Tropfen
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4 im Wechsel mit VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
siehe auch unter "Impetigo"
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4,
orale Zusatztherapie: 1 x tgl. Mercurius solubilis D30
siehe unter "Mastitis"
2 x wöchentlich Mischspritze VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
Rektum-Ca, bzw. Carcinom d. Circumanaldrüsen beim Hund
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + Ubichinon
comp. (Heel) + CITROKEHL,
im täglichen Wechsel 1 Supp. NIGERSAN D3, PEFRAKEHL D3, MUCOKEHL
D3
Wöchentlich 1 Mischspritze aus
VETOKEHL Muc D5
SANUVIS
Retina suis Injeel
Hepar suis Injeel
Hypothalamus suis Injeel
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Nig D5
im Wechsel mit VETOKEHL Bov D5 + SANUVIS, Morgens 1 Tbl. VETOKEHL Nig D5
Tabletten,
abends 3-8 Tr. SANUKEHL Brucel D6 Tropfen
1 x wöchentlich Mischspritze VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Nig D5
+ SANUVIS,
zusätzlich 1 Tbl. FORTAKEHL D5 Tabletten
2 x wöchentlich Mischspritze VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Not D5 + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL
2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + SANUVIS + Lachesis comp. (Heel) im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL
1 x 14-tägig Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL
Mischinjektion mit Ubichinon comp. (Heel) + VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL i.m. im Wechsel mit
VETOKEHL Muc
D5 + VETOKEHL Sub D4 + SANUVIS,
zusätzlich oral: Mischung aus Hekla Lava D6 + Silicea D6
Therapiebeginn: Ubichinon comp. (Heel) + CHRYSOCOR + CITROKEHL (Mischspritze), wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub + VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 + VETOKEHL Sub D4
Endobiontenmangel !!
2 x wöchentlich VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS + Ovarium suis Injeel (Heel) (Mischspritze)
Ubichinon comp. (Heel) + FORTAKEHL D6+ CITROKEHL im Wechsel mit Mischinjektion VETOKEHL Muc D5 + PINIKEHL D5 (Sanum-Kehlbeck) + SANUVIS i.v.
Hohe Vitamindosen!
2 x wöchentlich Injektion VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 + CITROKEHL (Mischspritze)
abwechselnd mit VETOKEHL Not D5 + VETOKEHL Sub D4 (Mischspritze)
Siehe unter "Angina".
Mischinjektion Ubichinon comp. + Nux vomica Hom. (Heel) + CITROKEHL i.v., gleichzeitig
FORTAKEHL D6 i.m. oder s.c.,
zusätzlich oral: Veratrum album D6
2 x wöchentlich Mischspze VETOKEHL Muc D5 + SANUKEHL Coli D7 + SANUVIS im Wechsel mit VETOKEHL Nig D5 + VETOKEHL Sub D4 + CITROKEHL
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS im Wechsel mit VETOKEHL Not D5 + FORTAKEHL D6 + CITROKEHL
Keine Ölbehandlung! Keine Brandbinden! Über die verbrannte Stelle läßt man bis zum Nachlassen des Schmerzes kaltes Wasser aus der Leitung fließen und wiederholt dies tgl. evtl. mehrmals. Bei größeren Flächen Aristamid-Gel.
Behandlungsbeginn:
Bei Verbrennungen aller Grade zur Infektionsverhütung nach der
Wasserbehandlung VETOKEHL Not D5 Tropfen unverdünnt als Kompresse.
Bei Verbrennungen 2. und 3. Grades außerdem VETOKEHL Not D5 Injektionslösung
i.m. oder i.v.
Weiterbehandlung:
Fortsetzung der äußerlichen Anwendung von VETOKEHL Not D5
Tropfen im täglichen Wechsel mit einer Mischung aus VETOKEHL Muc D5
Tropfen + VETOKEHL Nig D5 Tropfen bis zu mehrmals tgl.
Wiederholung der Injektion mit VETOKEHL Not D5 evtl. bis zu tgl., je nach Schwere der Verbrennung. Nach 14 Tagen Umstieg auf 1 x wöchentlich Injektion von VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS (Mischspritze)
Mischinjektion VETOKEHL Muc D5 + SANUVIS, MUCOKEHL D3 Salbe lokal;
schwere Verletzungen: im 2-tägigen Wechsel Mischinjektion VETOKEHL Not D5 + PEFRAKEHL D6 + SANUVIS mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS;
homöopathische orale Zusatztherapie: Arnica + Hypericum + Bellis perennis; bei starken Blutungen zusätzlich: Hamamelis, Millefolium, Thlaspi bursa pastoris
2 x wöchentlich Mischinjektion Ubichinon comp. (Heel) + VETOKEHL Not D5 + CITROKEHL im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS + Nux vomica Hom. (Heel)
akut: Mischinjektion Ubichinon comp. (Heel) + CITROKEHL i.v., gleichzeitig VETOKEHL Not D5 + QUENTAKEHL D6 i.m. (Mischspritze),
chronisch: 2 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + QUENTAKEHL D6 + CITROKEHL im Wechsel mit VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS,
orale homöopathische Zusatztherapie: (z. B. Aconitum, Belladonna, Bryonia, Ferrum phosphoricum)
1 x wöchentlich Mischinjektion VETOKEHL Sub D4 + VETOKEHL Muc D5
+ SANUVIS im Wechsel mit VETOKEHL Nig D5 + CITROKEHL i.m.;
zusätzlich VETOKEHL Salm D6 Tropfen oral
1 x wöchentlich Mischinjektion CITROKEHL + VETOKEHL Sub D5 + VETOKEHL
Nig D5 im Wechsel mit VETOKEHL Muc D5 + VETOKEHL Nig D5 + SANUVIS,
zusätzlich oral Thuja D4 + Causticum D6 Tropfen
Schlecht heilende und alte: VETOKEHL Muc D5 im täglichen Wechsel mit VETOKEHL Not D5 lokal je 10 Tropfen.
frische: VETOKEHL Muc D5 Tropfen als Einreibung oder auf die Wunde. Kaum Narbenbildung. Schadstelle kann mit Mischinjektion aus VETOKEHL Muc D5 plus SANUVIS umspritzt werden.
alternativ: Salbenverband mit MUCOKEHL D3 Salbe, messerrückendick
aufstreichen.